Und es lohnt sich doch
25. September 2008
Seit Jahren hege und pflege ich meine Musiksammlung. Ich erstelle einheitliche ID3-Tags, füge Covers direkt in die Dateien ein, halte eine strikte Ordnung wie und wo die eigentlichen Dateien abgelegt werden.
Die Sache mit den Tags war bis anhin nur für mich und meinen Ordnungssinn befriedigend resp. nützlich. Doch mit dem neuen Genius-Feature von iTunes 8 sowie allen aktuellen Firmwares für die Musikplayer & Mobiltelefone von Apple hat das ganze auch noch einen weiteren Nutzen: Zum aktuell gespielten Track passende, automatisch generierte Wiedergabelisten erstellen.
Kann das gut gehen?
Grund zur Skepsis gibt es genug: Genius sendet Informationen über die eigene Musiksammlung nach Hause. Des Weiteren war ich im Vorfeld nicht davon überzeugt, dass die generierten Playlists auch wirklich passend sein würden.
Nichtsdestotrotz habe ich Genius in iTunes aktiviert und kann nach dem gestrigen, wenn auch verspäteten, iPhone 2.1 Update das Feature nun auch unterwegs verwenden.
Und ich muss sagen: Ich bin überrascht. Bis anhin waren die erstellten Wiedergabelisten durchaus stimmig. Zwar habe ich noch keine exotischen Titel durch die Genius-Maschinerie gejagt, doch soll die Trefferquote mit steigenden Mengen Musikinformationen auf den Apple-Servern noch besser werden.
Recht & Ordnung
Es mag als naiv bezeichnet werden, die gesamten Informationen über die eigene Musiksammlung an Apple zu schicken.
Aber Hey, was soll’s: Auf last.fm scrobble ich meine aktuell gehörten Titel und meinen Musikgeschmack kann Apple auch schon an den gekauften Tracks im iTunes Store erraten. So what.
Geschichten aus der Grauzone
Zum Thema iPhone 2.1 Update: Ich bekam jetzt schon zwei Geräte nur via QuickPwn frei. PwnageTool erstellte nur fehlerhafte IPSW-Dateien.